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Die Suche nach dem Münzhort

Im Jahr 2010 haben wir eine Genehmigung vom Amt für Landesdenkmalpflege bekommen, die uns berechtigt im Bereich der Samtgemeinde Bevensen einen Metalldetektor einzusetzen und nach georteten Objekten im Boden zu graben. Viele Silber- und Kupfermünzen, altes Besteck, ein Degengefäß ein Würfel aus dem 30-jährigen Krieg und vieles mehr haben wir seither gefunden. Die Genehmigung wurden vom jetzigen Kreisarchäologen Dr. Fred Mahler auf den Kreis Uelzen erweitert und wir sind nun offiziell ehrenamtliche Mitarbeiter der Landesdenkmalpflege!
Vor über 50 Jahren hat ein damals 15 jähriges Mädchen auf dem elternlichen Grundstück eine Silbermünze von 1637 gefunden. Diese Münze hat die heute auswärts lebende Dame dem ehemaligen Kreisarchäologen mit einer Standortbeschreibung zugeschickt. Vor einiger Zeit haben wir nun mit unserem Vereinsvorsitzenden sowie dem einstigen und jetzigen Kreisarchäologen den Bereich aufgesucht. Aufgrund der Tatsache, das der Garten allem Anschein nach in den vergangenen Jahrzehnten mit Boden aufgefüllt wurde, stießen wir mit unserer Ausstattung an unsere Grenzen. Die Detektoren konnten nicht in diese Tiefe vordringen. Dennoch war der Tag für alle Beteiligten ein Gewinn! Wir konnten uns austauschen, weitere Projekte besprechen und konnten das gegenseitige Vertrauen weiter ausbauen. Sollte jemand aus unserer Region einen guten Tiefendetektor mit Objekterkennung besitzen, wäre eine Nachsuche denkbar!

Vorderseite der gefunden Münze von 1637

Rückseite der gefunden Münze von 1637

Gruppenfoto vor dem Haus (v.L. D. Lühr, Dr. Löbert, H.-J. Wagner, T. Wagner)