Sie sind hier: Startseite // Blog

Müller Feodor Wild

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Müller Bernhard Feodor Wild und Minna Dora Lina geb.Bockemeyer

Vor längerer Zeit haben wir eher zufällig Kontakt zu einer Ur-Enkelin des Medinger Müllers Feodor Wild aufgenommen und uns seit diesem Tag bereits mehrfach ausgetauscht.
Nachfolgend sind einige Fotos und Dokumente zu sehen, die uns von der Familie zur Verfügung gestellt wurden. Der Vater unserer Kontaktperson hatte sich freundlicherweise die Mühe gemacht seine vorhandenen Unterlagen durchzusehen und diese bereitzustellen. Er war damals häufig in den Ferien bei seinen Großeltern in Bevensen und erinnert sich noch heute gerne an Floßtouren auf der Ilmenau.
Nachdem Kiel stark von Bombenangriffen betroffen war, ging er auch für ca 1 1/2 Jahre auf die Mittelschule in Bevensen. Mit seiner Familie wird er in wenigen Monaten für einige Tage nach Bevensen kommen um hier auf Spurensuche zu gehen und seine Kindheitserinnerungen aufleben lassen.

Feodor Wild wurde am 28.04.1875 in Rötha geboren. Wann und wo er seine spätere Lehrzeit hinter sich brachte ist nicht belegt, aber in der Medinger Mühlenchronik aus dem Jahr 1950 findet sich der Hinweis, das Feodor Wild bereits 56 Jahre im Betrieb gearbeitet hat. Feodor muss demnach um 1894 seine Tätigkeit in der Mühle aufgenommen haben. Mit seiner Familie lebte der Müller damals im Krummen Arm - Ecke Liebfrauenstraße (das Haus wurde auf einer zeitgenössischen Postkarte mit einem Pfeil markiert - siehe unten). Aus der Verbindung mit M.D.L. Bockemeyer gingen zwei Söhne hervor.

Vater:
< 5844> Bernhard Feodor WILD
* am 28.04.1875 in Rötha. Quellen: Sterbeurkunde Standesamt Bevensen 1960/283.
Beruf: Müller in Medingen.
Wohnung: Krummer Arm 41 in Bevensen.
† am 24.12.1960 in Bevensen im Hamburgerischen Krankenhaus. {um 22 Uhr 45 Minuten} Quellen: Sterbeurkunde Standesamt Bevensen 1960/283.
[ 3365]
Verbindung: °° am 12.03.1899 in Bevensen (Urk-Nr. 1899/3) - Standesamtlich am selben Tag
mit
Mutter:
< 5845> Minna Dora Lina BOCKEMEYER
.
Wohnung der Familie: in Bevensen {nach dem 13.03.1899 nach Medingen verzogen und in den 40er Jahren wieder nach Bevensen}.
Kinder:
1. < 5570> Albert Ernst "Wilhelm" WILD
* am 13.03.1899 in Bevensen. Quellen: OFB Medingen
˜ am 30.04.1899 in Medingen. Quellen: OFB Medingen.
2. < 10185> "Hermann" Peter Karl Wild WILD
* am 27.09.1906 in Bevensen (Urk.-Nr.: 1906/1906). Quellen: Geburtsurkunde Standesamt Bevensen 1906/81.
Beruf: vom 01.04.1821 bis 30.03.1825 Lehrling in Bevensen Maschinenfabrik. Quellen: Entlassungszeugnis der Gewerblichen Fortbildungsschule zu Bevensen
und Zeugnis der Bev. Maschinenfabrik.

Die Geburt des ersten Sohnes war in den Bevenser Kirchenbüchern nicht verzeichnet. Hier konnten wir uns jedoch mit Marlies Vollmer austauschen,
die zu dieser Zeit bereits an einem OFB Medingen arbeitete und mit der wir auch bzgl. vieler anderer Familien im Datenaustausch stehen.

Postkarte von Hermann Peter Karl Wild, während eines Besuches in Bevensen, an seinen Sohn Günther in Kiel adressiert.

Inhalt dieser Postkarte, die Ende der 40er Anfang der 50er verfasst wurde:

Liebe Oma und lieber Günther,
Wir sind hier gut gelandet. Oma und Opa haben sich ordentlich gefreut. Auf der Anreise haben wir noch in Hamburg einige Stunden gebummelt, aber nachher waren wir so froh, daß wir wieder im Zug saßen. Einen schönen Waldbummel haben wir auch noch hinter uns. Außerdem waren wir nochmal einkaufen. Oma und Opa sind wohlauf. Kommst Du auch zurecht kleine ..(unleserlich)?? Ist Günther auch artig? Recht schöne Grüße Oma, Opa, Mutti und Vati

Gras mähen in der Ilmenau Ende der 40er/Anfang 50er Jahre - Das Foto entstand während des Besuches

Lina und Feodor Wild Ende Juni/Anfang Juli 1954 in ihrem Garten

Lina und Feodor Ende Juni/Anfang Juli 1954 mit Enkel Hermann (links) und seiner frisch Verlobten (zweite von rechts)

Sohn Hermann Wild und sein Vater Feodor

Die Töchter von Wilhelm Wild - Gunda, Thea und Marga Wild

Wilhelm Wild mit seinem Sohn aus zweiter Ehe

Blick auf das Kloster Medingen um 1954

Zwischenzeugnis nach Beendigung der 3. Klasse einer gewerblichen Fortbildungsschule.

Dienstzeugnis der Bevenser Maschinenfabrik