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Unfallbericht Müllerei-Berufsgenossenschaft

Karl Koch, geb. 02.11.1840 in Niederröblingen wanderte beruflich bedingt aus und wohnte später in Bevensen. Im Nachbarort Medingen arbeitete er in der Firma F. Hintze und Sohn als Müllergeselle. Wie dem nachfolgenden Unfallbericht zu entnehmen ist, erlitt er am 16. Juni 1904 einen Arbeitsunfall (das Endglied der rechten Hand und ein Drittel des Mittelgliedes vom Mittelfinger fehlten, die Nägel vom Zeige- und Ringfinger wurden verletzt und die Beweglichkeit der Gelenke war dauerhaft eingeschränkt). Auf Seite 2 des Berichtes wird sein Verdienst in dem Jahr zuvor mit 879,20 Mark bei 314 Arbeitstagen angegeben. Die Arbeitsfähigkeit war um 25 Prozent beeinträchtigt. Deshalb erhielt er anschließend eine Rente von 146,53 Mark.

Karl Andreas Koch verstarb im Jahr darauf am 16.09.1905.

(Quelle: Michael Voß)